Klimafolgen: Droht ein Dystopia?



Kommentar


Welche ökologischen, sozialen und kulturellen Auswirkungen wird der Klimawandel bis zum Ende des Jahrhunderts haben? Das ist die entscheidende Frage! Wir Menschen treffen laufend bewusste und unbewusste Entscheidungen um uns zu schützen, unseren Lebensstandard zu sichern oder um uns zu belohnen. Warum aber scheren wir uns dann so wenig über die Folgen der Erderwärmung? Dabei könnte eine Welt im Klimastress für uns noch ganz andere Überraschungen bereit halten als wir denken.

Das Ende des Jahrhunderts scheint noch weit und doch wird ein heute geborenes Kind aller Wahrscheinlichkeit nach das neue Jahrhundert erleben. Unsere Kinder und deren Kinder werden also in einer Zukunft leben die wir mit unseren heutigen Entscheidungen maßgeblich prägen.

Die Klimawissenschaften liefern uns dafür seit Jahren immer zuverlässigere Prognosen. Wir verstehen immer besser wie sich unser Klima verändern wird und auch andere naturwissenschaftliche, sowie wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Forscher*innen versuchen an Hand der Erkenntnisse aus den Klimawissenschaften zu erklären wie das Leben gegen Ende des Jahrhunderts aussehen könnte. Uns wird also ein immer besserer Ausblick in die Zukunft gewährt und wir können die Auswirkungen immer genauer einschätzen. Zwar versuchen fossile Konzerne und ihre Lobbyist*innen seit Jahrzehnten die (Klima)Wissenschaften zu diskreditieren und das auch sehr erfolgreich, doch ist der Konsens unter den Forschenden überwältigend (1). Mehrere Studien widmeten sich nur dem Thema wie einig sich die Wissenschaftler*innen untereinander sind. Und Sie sind sich sehr einig: 97 bis 99,9% aller Klimawissenschaftler*innen halten es für erwiesen, dass sich die Erde erwärmt und die Ursache dafür zweifelsfrei der Mensch ist (2). Mit Tricks und glatten Lügen lassen sich zwar noch immer viele Menschen von der lautstarken fossilen Lobby, sowie rechtskonservativen Parteien und Medien verunsichern, aber den Leuten wird mehr und mehr bewusst, welchen Bären sie aufgebunden bekommen (3). Gerade die junge Generation durchschaut die Machenschaften solch Ewiggestriger und lässt sich nicht wie häufig Ältere, von Panikmache um Wohlstandsverlust und anderen Mythen täuschen, sondern tritt selbstbewusst und mit teilweise faszinierender Detailkenntnis zum Klimawandel, erneuerbaren Energien und sozialen Fragen auf.

Wohin führt uns aber nun die Zukunft? Was uns wieder zur Eingangsfrage führt und da die Auswirkungen immer eng miteinander verknüpft sind, muss man sie daher auch gemeinsam betrachten.

Bei der Pariser Klimakonferenz 2015 einigten sich 197 Länder, den weltweiten Temperaturanstieg seit dem Beginn des Industriezeitalters auf 1,5° Celsius, beziehungsweise auf deutlich unter 2° Celsius bis zum Jahr 2100 zu begrenzen. Der Unterschied von einem halben Grad Celsius dürfte für viele Länder schon entscheiden sein, ob sie in einigen Jahrzehnten in ihrer jetzigen Form überhaupt noch bestehen. Wer dabei nur an Inselstaaten denkt der irrt. Für manche Inselstaaten ist es bereits zu spät (4). Vielmehr, und als ob das Schicksal kleiner Inselstaaten nicht schon schlimm genug wäre, wird sich den Klimafolgen kaum jemand entziehen können. Viele Küstenmetropolen kämpfen so schon jetzt mit Hochwassern und dabei sind die Auswirkungen bisher noch eher marginal im Vergleich zu dem was noch kommen mag (5). Beispielhaft veranschaulichen lässt sich das halbe Grad Unterschied an den Korallen. Während der Weltdiversitätsrat IPBES bei 1,5° Temperaturerhöhung erwartet, dass etwa 70 bis 90% der Korallen verloren gehen, sind es bei zwei Grad schon 99% (6). Wer weiß, dass Korallen nicht nur die Kinderstube für viele Fischarten und somit eine lebenswichtige Nahrungs- und Einkommensquelle für Millionen von Menschen sind, sondern auch einer der wichtigsten Schutzwälle gegen Sturmfluten ist, bei dem könnte alleine schon dadurch die Nervosität steigen. Diese Nervosität hat aber auch bei uns inzwischen immer mehr Menschen ereilt. Hochwasser, der Verlust von Landfläche an Küsten und natürlich Hitzewellen und Dürren setzen Deutschland schon heute zu. Oder wie es die Attributionswissenschaftlerin Friederike Otto von Universität Oxford ausdrückt, würde der Dürresommer von 2018 in einer 1,5° Celsius wärmeren Welt (bis bis 2050) ein „normaler Sommer“ sein. Würde die Temperatur sogar über zwei Grad steigen, wäre der Dürresommer von vor drei Jahren sogar „kühl“ (7). Man muss keine Expertin sein, um sich auszumalen was das für unsere Landwirtschaft und unsere Landwirt*innen bedeutet. Selbiges gilt für den Wald der schon jetzt massiv geschädigt ist durch den Hitzestress der letzten Jahre und die temperaturbedingte Vermehrung von Schädlingen wie dem Borkenkäfer. Diese ganzen Veränderungen in der Natur wiederum beeinflussen die Tierwelt und setzen somit eine wahre Kettenreaktion an unangenehmen, gefährlichen Prozessen in Gang.

Wohin führt das?

Unsere Kulturlandschaft wird sich also auch bei erfolgreichem Kilmaschutz stark verändern, ob wir das nun wollen oder nicht. Und der Dürresommer von damals hatte noch volle Grundwasserspeicher als Puffer um die Trockenheit abzumildern. Aber auch Stürme und Hochwasser werden zunehmen mit all ihren negativen Auswirkungen auf uns. Die Bundesärztekammer, die Charité – Universitätsmedizin Berlin, das Helmholtz Zentrum München, das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und die Hertie School warnen in einer gemeinsam erschienenen Studie von 2019 vor den Folgen der Klimaerwärmung (8). Hitzschlag, Herzinfarkte, akutes Nierenversagen und etliche Infektionskrankheiten werden sich deutlich erhöhen, warnen die Forscher*innen.

Nicht zu vergessen die wirtschaftlichen Auswirkungen. Ernteausfälle und noch mehr Produktionseinbußen werden ihr übrigens tun um auch unseren finanziellen Wohlstand zu gefährden. Der ehemalige Chef der Weltbank und Nobelpreisträger Joe Stiglitz findet dafür die drastischsten Worte. Auf die Frage ob wir uns die Maßnahmen gegen den Klimawandel leisten können antwortete er schlicht: „Ja, wir können es uns leisten, mit der richtigen Steuerpolitik und dem kollektiven Willen. Aber noch wichtiger ist, dass wir es uns leisten müssen. Der Klimanotstand ist unser dritter Weltkrieg. Unser Leben und die Zivilisation, wie wir sie kennen, stehen auf dem Spiel, genau wie im Zweiten Weltkrieg (9). Diese Formulierung mag uns nicht allen gefallen und dennoch verdeutlicht sie wie schwer die Aufgabe ist.

Um etwa ein Grad ist es bisher wärmer geworden, wobei sich die Landmasse stärker erhitzt hat. Das bedeutet es wird bei uns noch wärmer werden als es eine globale Durchschnittstemperatur vermittelt. Bei so vielen schlechten und bedrückenden Informationen möchte man gerne den Kopf in den Sand stecken, doch wird uns das kaum weiterhelfen. Ganz im Gegenteil natürlich. Tun wir gar nichts gegen die Erderwärmung riskieren wir noch weitaus weitreichendere Verwerfungen (10). Unsere jetzigen weltweiten Klimaziele führen uns bis zum Ende des Jahrhunderts zu einer Erwärmung von 2,4 Grad, wie das Analyseprojekt Climate Action Tracker erst neulich berichtete (11). Tun wir gar nichts gehen einige Prognosen sogar von unvorstellbaren vier Grad aus (12). Und während sich die Temperaturen verdoppeln, werden sich die Schäden multiplizieren, denn schon heute betragen die finanziellen Klimaschäden in Deutschland mehrere Milliarden Euro im Jahr (13).


Autor: Maximilian Scherer, Jahrgang 1987, geboren und aufgewachsen im bayerischen Oberland. Ingenieur für Energie- und Gebäudetechnik. Für die Bündnis 90/ Die Grünen Mitglied in einem Münchner Bezirksausschuss.


Wir wissen also schon relativ gut was uns „blühen“ könnte, im wahrsten Sinne des Wortes. Doch was macht das aus unserer Demokratie? Nehmen wir den Sommer von 2015 als Maßstab, als Hunderttausende vor Krieg und Perspektivlosigkeit ihre Heimat verlassen haben und sich einige davon auf den Weg in Richtung Europa gemacht haben, lässt das nichts Gutes erahnen. Gerade die größten Gegner von Klimamaßnahmen wie rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien haben in ganz Europa seitdem an Zustimmung gewonnen. So ist das Zusammenspiel aus Klimaflucht und Populismus nicht zu unterschätzen. Der Weltklimarat der die Ergebnisse aus den verschiedenen Forschungsdisziplinen sammelt, bewertet und einordnet, rechnet mit hunderten Millionen Klimaflüchtlingen, sollten nicht massive Gegenmaßnahmen getroffen werden (14). Wenn nur ein winziger Bruchteil dieser Menschen vor den Toren Europas steht, mag man sich nicht ausmalen was das für demokratische Staaten bedeuten könnte.

Erwartet uns eine andere Welt?

Jetzt wird es sehr spekulativ. Angenommen Mitte des Jahrhunderts haben Millionen Menschen keine andere Wahl mehr als für sich und ihre Familien ein besseres Leben in Europa zu suchen, wer kann dann noch garantieren, dass in Deutschland nicht rechte Parteien die Mehrheit in den Parlamenten gewinnen? Werden sich konservative Parteien distanzieren oder sind sie (wieder) die Mehrheitsbeschaffer für antidemokratische Kräfte? Das mag erst einmal übertrieben wirken und doch hat uns die Geschichte bereits mehrmals gezeigt wie brüchig und instabil eine Demokratie durch verschiedene Einzeleinflüsse sein kann. Und der Klimawandel bringt wie gesagt ein ganzes Paket an Krisen mit sich. Trotz allem wird es uns in Deutschland noch wesentlich besser gehen als der Mehrheit der Bevölkerung im globalen Süden.

Noch ist das alles düstere Science-Fiction und ein Dystopia weit entfernt, aber eben nicht so weit entfernt wie wir uns das gerne einreden. Dystopia, ein Land in dem nicht mehr viel so ist wie es sein sollte. Wo eine große Wirtschaftskrise den Wohlstand gefährdet, die soziale Kluft unüberwindbar geworden ist, unsere Ernährung von industriellen Tierfabriken sichergestellt und um Trinkwasser heftig gestritten wird. Wo viele Jobs in Länder verlagert wurden in denen Konzerne und Politik die Zeichen der Zeit erkannt hatten und das wohl unvermeidliche Erstarken des Nationalismus, der länderübergreifende Politik noch schwieriger macht. Wir könnten viel mehr verlieren als uns das heute vielleicht bewusst ist. Die für uns selbstverständlichen Rechte, wie Meinungs- und Religionsfreiheit, aber auch der Schutz von Minderheiten sind keine Selbstverständlichkeit mehr, sollten antidemokratische Parteien ans Ruder gelangen. Man muss nur die heutigen Parteiprogramme lesen oder ihre populitischen Aussagen zu Ende denken, damit man sich ein Bild davon malen kann wohin die Reise gehen würde. Je mehr und je stärker die negativen Veränderungen sein werden, desto bedrohlicher könnte es um die Demokratie stehen. Hoffnung macht natürlich eine Jugend die mit anderen Augen auf die Welt blickt. Darauf verlassen sollte man sich aber nicht.

Man muss diese Gedanken nicht mehr weiterspinnen damit endlose Diskussionen um den Kohleausstieg, weniger Fleisch essen und den Verzicht auf Billigflüge zum Ballermann noch unwirklicher, realitätsferner und alternativloser wirken. Man kann bei alldem nur laut nach einem „Nicht weiter so“ schreien. Unser derzeitiges Mantra schiebt die Verantwortung für die Zukunft aber lieber zunehmend auf das persönliche Verhalten von Konsument*innen ab. Dabei ist das nichts anderes als eine gezielte Manipulation indem man sich vor anfangs unpopulären Maßnahmen drückt und auf die Verantwortung des Einzelnen pocht. Was das bedeutet sehen wir gerade eindrucksvoll und verzweifelt an der „auf Sicht fahren“-Strategie in der Coronapandemie. Und doch kann natürlich jeder Einzelne etwas tun. Ein Grillfleisch weniger mag die Welt zwar nicht retten, macht sie aber eben auch nicht schlechter. Weitaus wichtiger als der persönliche Verzicht Einzelner ist jedoch eine grundlegende Änderung unserer Wirtschafts-, Energie-, Verkehrs- und Agrarpolitik. Das können nur demokratische Staaten fair und sozial gestalten. Es braucht eine Politik, unabhängig von Parteilinien, die sich auch mittel- und langfristige Ziele setzt und versucht diese konsequent umsetzen. Nur demokratische Teilhabe kann auch verhindern, dass Klimaschutz überwiegend von den finanziell Schwächeren getragen werden muss, auch wenn bisher genau das meistens der Fall ist (Vielen Dank dafür an die fossile Lobby!). Denn nicht Maßnahmen wie eine CO2-Abgabe (wenn sie richtig gemacht ist) oder Umwelt- und Klimaauflagen belasten uns mehr, sondern vor allem die Folgen des Nichtstuns.

Und jetzt?

So oder so wird sich unsere Welt von Morgen stark unterscheiden vom Heute, auch ohne Populisten. Zunehmend verrücktes Wetter mit Dürren, Hitzewellen und lokalen Starkregen werden uns zu Veränderungen zwingen. Je später man also mit wirklichem Kilmaschutz beginnt, desto stärker wird man gegensteuern müssen wenn man möglichst viel vom Alten bewahren will. Eigentlich eine erzkonservative Ansicht. In meinem Ohr klingen nun aber schon die Worte der Poschardts dieser Welt (Anm. Chefredakteur „Die Welt“) die von Alarmismus, Hysterie und Klimadiktatur reden. Wer sich aber schon mal fünf Minuten mit dem Thema Lobbyismus auseinandergesetzt hat der kann bei diesem billigen, aber leider immer noch erfolgreichen Framing, nur den Kopf schütteln. Wer für stärkeren Klimaschutz plädiert hat nicht nur die wissenschaftliche Community hinter sich, sondern argumentiert auch mit ökonomischer Vernunft (Stichwort: Vorsorgeprinzip) und mit dem Wunsch möglichst geringer Veränderungen – auch wenn das manchmal auf den ersten Blick widersprüchlich erscheint. Von sozialer Verantwortung ganz zu schweigen. Es wirkt umso erstaunlicher, dass gerade dieses Klientel, das sich gerne als wirtschaftsnah oder wirtschaftsfreundlich bezeichnet, offenbar doch mehr an den individuellen Vorteilen interessiert ist als an einer zukunftsfähigen Volkswirtschaft und dem Erhalt unserer viel beschworenen Kultur. Gerade konservativen Politiker*innen liegt wohl nur am Rednerpult etwas an „unserer“ Kultur, da sie in den Ministerien kaum eine Gelegenheit auslassen nachhaltige Maßnahmen zu blockieren (15). Das ist keine gemeine Unterstellung, sondern eine einfache Feststellung. Wer es nicht glauben mag, dem empfehle ich die Folge der Der Anstalt vom 4. Mai, in dem es den Satirikern Max Utthoff und Claus von Wagner nicht gelingt in 45 Minuten auch nur annähernd alle legalen (aber unmoralischen) und illegalen Affären der Union aufzuzählen (16). Vielleicht ändert das ihr Bild?

Was haben wir aber nun von echtem Klimaschutz. Beileibe würde nicht alles schlechter oder weniger bequem. Saubere Luft, weniger Lärm, Erhaltung einer kleinstrukturierten Landwirtschaft und die Rückkehr lokaler Strukturen mit Läden in den Ortskernen, um nur einige von vielen, vielen Beispielen eines positiven Wandels zu nennen. Aus Deutschland muss kein Dystopia werden, aber das geschieht nicht mit der „schau wir mal, dann sehe wir schon“- Einstellung von heute. Die Gesellschaft und vorneweg die Politik müssen aktiv handeln. Reflexartige Ablehnung anderer Lebensweisen, wie etwa die von Veganer*innen, muss man nicht immer polemisch angreifen. Mich persönlich hat noch kein Veganer zu einer veganen Ernährung gedrängt. Öfter sind es sogar die Fleischesser die sich brüskieren. Legen Sie mal beim Grillen mit Freunden kein Stück Fleisch auf den Grill. Vielleicht einfach nur weil sie spontan nur noch Fleisch beim Discounter oder aus einem Laden wo sie eben nicht wissen woher das Würschtl kommt, hätten kaufen können. Irgendjemand spricht sie sicher darauf an. Wahrscheinlich gibt’s auch ein paar blöde Sprüche. Aber warum ist das so? Oft fühlen wir uns einfach nur schlecht oder angegriffen, weil manche für sich Entscheidungen treffen die umweltfreundlicher sind als unsere eigenen. Es ist aber kein Wettbewerb. Die Eine radelt täglich zur Arbeit, der Andere isst weniger Fleisch und manche möchten nicht mehr fliegen. Wir alle haben unterschiedliche Geschmäcker, unterschiedliche Arbeitswege und unterschiedliche Komfortansprüche. Was wir alle gemeinsam haben; Wir sind nicht perfekt. Zumindest kenne ich niemanden der perfekt ist. Was wir aber gemeinsam haben und das muss wohl jeder der ehrlich zu sich ist auch eingestehen, wir könnten alle nachhaltiger und bewusster Leben. Manche mehr, manche weniger. Es geht aber wie schon gesagt, darum gesamtgesellschaftlich einen nachhaltigen Wandel zu vollziehen und nicht nur um die persönliche Lebensweise. Die Folgen des Klimawandels – und wie wir wissen hat der gerade erst richtig begonnen – sollten uns nicht immer in Grabenkämpfe verwickeln, sondern lieber unser Augenmerk auf das Große und Ganze richten. Ein weiter so wie bisher ist kein akzeptabler Weg und das schon gar nicht für junge Leute die diese Ereignisse noch erleben werden. Genauso wenig natürlich wie für die Eltern und Großeltern dieser Generation.

„Die Schutzpflicht des Staates umfasst auch die Verpflichtung, Leben und Gesundheit vor den Gefahren des Klimawandels zu schützen. Sie kann eine objektivrechtliche Schutzverpflichtung auch in Bezug auf künftige Generationen begründen“ (17). Das sagen übrigens nicht Umweltverbände, irgendwelche NGOs oder ich, sondern das Bundesverfassungsgericht.


Gewidmet meinem Freund Michael Feil


Literaturverzeichnis

1. correctiv.prg. Die Heartland Lobby. [Online] https://correctiv.org/top-stories/2020/02/04/die-heartland-lobby-2/.

2. volksverpetzer.de. Diese Anfrage der AfD zum Konsens über den Klimawandel ist ein Eigentor. [Online] https://www.volksverpetzer.de/bericht/afd-konsens-klimawandel/.

3. Der Spiegel. Koalition der Klimawandelleugner. [Online] https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/koalition-der-klimawandelleugner-a-c1a03be4-8921-4898-a4f3-a11a1c814008?fbclid=IwAR2tmj8vazFnldgPU_mOc0FBt1NMYu8tkg42i_oGq27UEK1r_vZg0O6HXfs.

4. DW.com. Wie sich ein Inselstaat vor dem Klimawandel retten will. [Online] https://www.dw.com/de/wie-sich-ein-inselstaat-vor-dem-klimawandel-retten-will/l-41273573.

5. correctiv.org. Land unter: Das Meer bedroht drei Millionen Menschen an deutschen Küsten. [Online] https://correctiv.org/aktuelles/steigende-meere/2019/06/03/land-unter-das-meer-bedroht-drei-millionen-menschen-an-deutschen-kuesten/.

6. Klimareporter.de. Sterben die Korallen, sterben die Küsten. [Online] https://www.klimareporter.de/erdsystem/sterben-die-korallen-sterben-die-kuesten.

7. Klimareporter.de. Ein Jahrhundert-Sommer alle paar Jahre. [Online] https://www.klimareporter.de/erdsystem/ein-jahrhundert-sommer-alle-paar-jahre.

8. faz.net. Die Folgen tragen wir nicht irgendwo oder irgendwann. [Online] https://www.faz.net/aktuell/wissen/die-folgen-tragen-wir-nicht-irgendwo-oder-irgendwann-16485231.html?fbclid=IwAR3EitAHeK7VEAtR94I4oPdKfmf2oSnfw2nuL3j0lK0Y8KeWMFcKtru3vFQ.

9. theguardian.com. The climate crisis is our third world war. It needs a bold response. [Online] https://www.theguardian.com/commentisfree/2019/jun/04/climate-change-world-war-iii-green-new-deal.

10. climatenexus.org. Comparing climate impacts at 1.5°C, 2°C, 3°C and 4°C. [Online] https://climatenexus.org/international/ipcc/comparing-climate-impacts-at-1-5c-2c-3c-and-4c/.

11. spiegel.de. Die Welt steuert bis 2100 auf 2,4-Grad-Erwärmung zu. [Online] https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klimaprognose-die-welt-steuert-bis-2100-auf-2-4-grad-erwaermung-zu-a-6dc07513-3307-4ffb-88bf-d5eb9040a504.

12. climateactiontracker.org. Addressing global warming . [Online] https://climateactiontracker.org/global/temperatures/.

13. tagesspiegel.de. Klimapolitik wird zum Milliardenrisiko für Bundeshaushalt. [Online] https://www.tagesspiegel.de/politik/zu-viel-co2-emissionen-klimapolitik-wird-zum-milliardenrisiko-fuer-bundeshaushalt/22724904.html.

14. Utopia.de. Neue Prognose: Weltklimarat erwartet 280 Millionen Klima-Flüchtlinge. [Online] https://utopia.de/weltklimarat-ipcc-sonderbericht-ozean-154686/.

15. EE MAG. Zwanzig Jahre Energiewende – Die Geschichte des EEG. [Online] https://energiewende.eu/zwanzig-jahre-energiewende-die-geschichte-des-eeg/.

16. Die Anstalt. ZDF. [Online] 4. 5 2021. https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-4-mai-2021-100.html.

17. Bundesverfassungsgericht.de. Leitsätze zum Beschluss des ersten Senats vom 24. März 2021. [Online] https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2021/03/rs20210324_1bvr265618.html.


 

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